Der Laptop, den ich mir vor ein paar Monaten gekauft habe, wollte nicht so richtig. Eigenartige Fehlermeldungen liefen über den Bildschirm und ich hatte schon Angst, mir einen Virus oder etwas ähnliches eingefangen zu haben. Glücklicherweise habe ich ja noch Garantie. Es ist schon eigenartig, wenn immer wieder ein Datum von 2008 angezeigt wird und angeblich im BIOS was nicht stimmt. Ich habe ja auf die Batterie getippt. Aber suche mal einer die Batterie in einem Samsung Notebook. Das Geschrei, wenn ich den Laptop aufgeschraubt hätte, wollte ich nicht riskieren. Meine liebe Familie konnte sich die Frage, welche falschen Tasten ich gedrückt oder was ich sonst mit dem Teil veanstaltet hätte, sowieso nicht verkneifen. ( Hhm, ich bin nicht damit unter die Dusche gegangen!!!) Aber ich habe ja noch Garantie. Also habe ich es zur Werkstatt gebracht. Deshalb habe ich mich hier längere Zeit nicht gemeldet. Jetzt habe ich es aber wieder und kann hoffentlich ohne weitere Pannen damit arbeiten. Apropos Pannen. AN meinem anderen PC, der schon ein paarJährchen auf dem "Buckel" hat, friert mir neuerdings dauernd das Windows (XP SP2) ein. Und zwar ziemlich genau nachdem ich den DSL Anschluß über die Telekom erhalten habe und die mir den PC konfiguriert haben. Hat einer von Euch vielleicht mal einen kleinen Tip.
Donnerstag, 8. April 2010
Computer Probleme
Sonntag, 14. März 2010
Besuch von Karlchen
In unserem Wohnzimmer steht ein Kaminofen. Das hat aus meiner Sicht große Vorteile. Es gibt ja doch immer wieder Papiersachen, die nicht jedermann lesen muß. So ein oder zwei Blätter sind darin schnell verbrannt. Außerdem ist es eine kuschlige Wärme, die wir sehr schnell haben, wenn es denn doch zu kühl ist. Und das flackernde Feuer hinter der großen Scheibe ist natürlich immer etwas für die Seele.
Allerdings hat so ein Kaminofen auch seine Nachteile. Wir heizen unseren ausschließlich mit Holz. Meistens besorgen wir uns dieses im Sommer. Es wird dann geschnitten und in einem Verschlag draußen gelagert. Natürlich müssen wir das Holz, was wir zum Heizen brauchen, auch regelmäßig hereinholen. Es steht dann in einem Kaminholzkorb neben dem Ofen.
Diese Nacht gegen 3.30 Uhr bin ich aufgestanden. Ich konnte einfach nicht weiter schlafen. Im Wohnzimmer war es dank des Ofens schön warm und ich sah mir einen Film an. Plötzlich sah ich aus den Augenwinkeln eine Bewegung an der Wand. Erschrocken sah ich dann in aller Gemütsruhe einen Käfer die Wohnzimmerwand hochkrabbeln. Ich habe es nicht glauben können. Dann sah ich den Kaminholzkorb und mir wurde klar, wo das Tierchen hergekommen war. Trotzdem war für mich guter Rat teuer. Was sollte ich machen. Hätte ich ihn an der Wand erschlagen, wäre da wohl ein Fleck an der Tapete geblieben. Also habe ich mir ein Glas aus der Küche geholt und den ungebetenen Gast hineingeschoben. Dann habe ich mir schnell etwas übergezogen und das Glas mit dem Käfer zu dem Verschlag mit dem Holz gebracht. Dort habe ich ihn der der Dunkelheit ausgeschüttet.
Als ich dann wieder im Wohnzimmer saß, fiel mir ein: Der besucht mich bestimmt noch einmal. Na ja, hoffen wir, daß es bald wärmer wird und Karlchen sich ein neues zu Hause suchen kann.
Mittwoch, 10. März 2010
... für Dummies
Was es doch alles so gibt! Zeit habe ich ja im Moment wegen der Hüft OP. Da meine Arbeit ziemlichen körperlichen Einsatz verlangt und ich immer noch Schwierigkeiten mit schwereren Sachen habe, sitze ich am PC und versuche mich etwas mehr in die Materie einzufuchsen. Vor allem suche ich Möglichkeiten, selber ein wenig an dem Internetauftritt herumzubasteln, eventuell den Shop richtig auf Fordermann zubringen. Man ist ja in meinem Alter nicht mehr so experimentierfreudig und ich lese gern mal nach. Dabei bin ich über das Amazon -Werbeprogramm gestolpert. Jedenfalls habe ich mir die beiden oben angegebenen Bücher erst einmal selber bestellt. (Dummerweise bevor ich über das Programm gestolpert bin). Vielleicht findet sie jemand interessant?!
Für Dummies... davon gibts ja reihenweise Angebote. Da ich auf dem Standpunkt stehe, daß man ruhig zugeben sollte, wenn man etwas nicht kann, stört mich der Titel erst einmal nicht. Na ja. Ich bin gespannt und voller Hoffnung. Zumindest ist es den Versuch wert. Ich werde mich wohl oder übel nach anderen Verdienstmöglichkeiten umsehen müssen, denn ob ich den Markthandel weiter so intensiv ausüben kann, weiß ich nicht. Also bitte ich um Verständnis, wenn hier ab und zu eine Werbeanzeige steht.
Dienstag, 9. März 2010
DDR Alltag - Wir brauchten ein Klavier
Irgendwann kam meine ältestete Tochter auf die Idee. Sie wollte unbedingt Klavier spielen lernen. Wir wollten den "künstlerischen Ambitionen" nicht im Wegen stehen und machten uns auf die Suche nach einem Klavier. In einem Inserat in der Zeitung wurden wir dann fündig. Es standen 2 Klaviere zu Auswahl. Wir haben sie uns beide angesehen. Als wir uns entschieden hatten, gingen die Probleme richtig los. Das für unsere Verhältnisse sehr teure Stück mußte irgendwie transportiert werden. Selbstverständlich in Eigeninitiative. Also mußten wir uns einen LKW besorgen. Mit Laderampe war keiner aufzutreiben, deshalb brauchten wir ein paar Helfer. Aber damals war in solchen Sachen die Nachbarschafts- und Kollegenhilfe unproblematisch. Wir hatten für den Transport, speziell das Auf- und Abladen, 5 Mann die ihre Hilfe angeboten haben.
Am Sonntag vormittag fuhr der LKW mit den fünf Mann los. Natürlich mußten es sich dabei ein paar auf der Ladeflache bequem machen, aber es waren ja nur ca. 45 km bis zum Ladeort. Decken und Tücher hatte ich ja auch in Unmengen mitgegeben, damit an das kostbare Stück ja kein Kratzer käme.
Ich weiß nicht, wie mein Mann und die restliche Mannschft das schwere Ungetüm auf den W 50 geschafft haben. Jedenfalls kamen sie gegen 11.00 Uhr wieder hier an und machten sich daran es wieder abzuladen. Sie mußten es vom LKW herunterbugsieren und dann wieder 8 Stufen die Treppe hinauf in unseren Flur. Bevor sie sich an die schwere Arbeit machten, wurde erst einmal ein ordentlicher Schluck genommen. Dann packten die Männer richtig an und brachten das gute Stück mit zweimal absetzen in den Flur. Bei jedem Mal absetzen wurde noch einmal flüssig gestärkt.
Mit viel gutem Willen und dank der vielen Tücher stand es dann endlich an seinem Platz. Jeder der 5 Männer gönnte sich auf die Anstrengung einen doppelten Nordhäuser und dann noch einen, weil man ja auf einem Bein nicht stehen kann. Der LKW Fahrer schlürfte einen Kaffee, bekam ein paar Mark in die Hand gedrückt und trollte sich.
Die anderen genehmigten sich noch einen Klaren. Wenn man dann schon so ein Klavier stehen sieht, schlägt man auch mal eine Taste an. Und noch eine! Und plötzlich erklang in voller Lautstärke das Deutschlandlied. Dank des Nordhäuser Doppelkorns fielen noch 3 Männerstimmen in voller Lautstärke ein: "Deutschland Deutschland über alles ... " klang es laut in unserem Flur. Mir wurde ganz anders und flau im Magen. Wegen dem blöden Klavier sah ich mich schon mit dem "Gesangstrio" und dem Hobbypianisten hinter Gittern. Aber die Herren waren nicht mehr zu bremsen.
Wir wohnen am Ende einer Sackgasse. Trotzdem kam von einem älteren Anwohner die etwas ironische Frage am nächsten Tag: Na, ihr wolltet wohl unbedingt ´ne Luftveränderung?
Na ja, übrigens fiel das Mittagessen an diesem Sonntag aus, nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Helfern. Meine Tochter hat das Klavier spielen nicht gelernt. Und ich habe mir geschworen, nie nie wieder ein Klavier zu kaufen.
Sonntag, 7. März 2010
So ein fauler Hund
Ich habe sie wieder einmal gesucht, - mein liebes Elschen. Sie hatte es sich bequem gemacht in ihrer Lieblingsecke. Aus was für Gründen auch immer muß sie jetzt oben auf der Sofalehne liegen und "alles im Auge behalten". Was heißt "im Auge behalten"! Sie schläft den Schlaf der Gerechten. Schließlich hat sie uns in ihrem Körbchen die ganze Nacht bewacht!
Unsere vierbeinigen Freunde habens ja wirklich nicht immer so leicht und schön, wie bei den meisten der Bloggergemeinde, die hier hereinschauen.
Eine Flut von Regelungen und Vorschriften macht es weder den Tieren noch den Haltern einfach, auch nur ein paar Meter durch manche Innenstädte zu gehen. Natürlich sind manche Vorschriften richtig und müssen auch durchgesetzt werden. Allerdings sollte doch ein gesunder Menschenverstand beurteilen, ob ich einem Hund z.B. einen Maulkorb anlegen muß.
Nur gut, das mein Elschen so gar keine Ahnung von Vorschriften hat. Sie würde sich garantiert manchmal an die Stirn tippen, oder ...?
vorherige Seite




Kommentare